Verzweifelter Sohn
#1
Hi bin 42 Jahre und mein Vater hat Psp mit einer extremen Sturheit 
Vater geboren 1951. Diagnose psp dieses Jahr mit 68 Jahre . Wir denken er hat sie seit 3-4 Jahre 


Mein Vater war nie krank und selten zum Arzt . Nichtraucher und trinkt keinen Alkohol . Kaufmann war viel im Büro bis heute noch . 
Hat Bluthochdruck seit 4 Jahre ca. Und ist Diabetiker Typ 2 (Tabletten )
Was extrem aufgefallen ist in den letzen Jahren trinkt sehr viel Wasser bestimmt 4 Liter und isst Äpfel ohne Ende mindesten 5 am Tag .

Kurze Zusammenfassung :

Stiefmutter hat sich von meinem Vater 2014 getrennt dadurch ist er in ein Loch gefallen. Wir die Kinder haben alles mögliche gemacht das er wieder auf die Beine kommt und dachten haben es geschafft .

2015 schwere Grippe die er nicht behandelt lassen wollte . 
2016 fingen Stürze an. Er fand immer ausreden. Er fing an viel zu viel zu essen . Auch waren tischmanieren vergessen bei ihm . Manchmal essen mit den Händen.
2017 Operation der Augen wegen grauem star sowie beim Auto Gurt anschnallen dauert es ewig bis er sich anschnallt. Was uns auffällt er hat keine Schmerzempfinden. Meine Frau kocht zum Beispiel Suppe die ist so heis das diese keiner essen kann er aber schon . Er hustet oft beim Essen er sagt immer zu viel Pfeffer obwohl kein Pfeffer drin ist.
2018 erneut Stürze sowie Sprache wie wenn er besoffen ist, nonstop leichte Autounfälle er sagt sieht doppelt alles. Schläft viel und unternimmt nichts . Immer der gleiche Tagesablauf. Bewegt sich langsam das aufstehen und hinsetzen dauert ewig . Beim hinsetzen lässt er sich einfach in den Stuhl fallen Ende 2018 nach einem Sturz war er 14 Tage auf der Couch sagt er hat Hexenschuss. Wir haben nach 14 Tage einfach den Notarzt gerufen. Er kam in die Notaufnahme dort wurde bereits neurologische Untersuchungen gemacht aber nichts gefunden und mein Vater wurde am gleichen Tag mach Hause geschickt. Rezepte die er vom Arzt bekommt schmeißt er weg und sagt braucht er nicht . Darauf hin bin ich immer mit zu den Ärzten. Alleine das bringt einen zum verzweifeln.
2019 im Juni so einen heftigen Sturz das dabei beinahe das ganze Ohr abgerissen wurde da er auf eine Vase rückwärts gefallen ist danach wurde von Arzt empfohlen 2 Wochen in die Uniklinik Augsburg zu gehen . Da wurden Untersuchungen gemacht und die psp festgestellt. Die Ärzte haben uns eigentlich gut aufgeklärt er soll kein Auto mehr fahren und soll auf Treppen steigen verzichten. Es wurde ein Abschlussbericht an uns gesendet mit dem Hinweis auf verschiedene Therapien aber wird von meinem Vater alles ignoriert. Einzige er macht die Bewegungstherapie da kommt einmal die Woche jemand zu ihm .
August 2019 erneuerter Sturz dabei sich den Finger aufgerissen bis auf den Knochen. Meine Schwester hat in 6 Stunden am Stück bearbeitet das sie zur Notaufnahme gehen . Die Ärzte vor Ort haben meine Schwester zur Sau gemacht .
September 2019 im kroatienurlaub Fieber 39 grad und in der Notaufnahme harnwegsinfektion festgestellt diese wurde mit Antibiotika behandelt. Er macht sich regelmäßig in die Hose . Groß und kleine Geschäfte 

November 2019 er trägt nun dauerhaft Windeln. Sagt mir aber nichts sehe die Windeln in der Mülltonne wenn ich ihn besuche. Weiter hin leichte Stürze. Aktuell lassen meine Schwester und ich meinen Vater in Ruhe, telefoniere mit ihm täglich er sagt im gehts gut und wir finden dadurch das wir in nicht mehr helfen / stressen gehts im echt besser oder wir bilden es uns ein . Es ist verdammt schwer zu sagen was man machen soll wenn jemand die Hilfe nicht will. Sämtliche Versuche mit anderen Familienangehörigen in auf die Krankheit vorzubereiten sind gescheitert. Wir können aktuell nur zu schauen und warten. Dieses Forum ist eine super Sache und bin sehr dankbar 
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